- PZN: 19995818
Gebrauchsinformation: Information für Patienten
Apremilast Viatris Starterpackung 10 mg + 20 mg + 30 mg Filmtabletten
Apremilast
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Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
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Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
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Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.
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Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
Was ist Apremilast Viatris?
Apremilast Viatris enthält den Wirkstoff „Apremilast“. Dieser gehört zu den so genannten Phosphodiesterase‑4-Inhibitoren, einer Gruppe von Arzneimitteln, die entzündungshemmend wirken.
Wofür wird Apremilast Viatris angewendet?
Apremilast Viatris wird angewendet zur Behandlung von Erwachsenen mit folgenden Erkrankungen:
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Aktive Psoriasis-Arthritis – wenn Sie eine andere Art von Arzneimitteln, die als „krankheitsmodifizierende antirheumatische Arzneimittel“ (DMARDs) bezeichnet werden, nicht anwenden können oder bereits mit einem solchen Arzneimittel erfolglos behandelt wurden.
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Mittelschwere bis schwere chronische Plaque-Psoriasis – wenn Sie eine der folgenden Therapieformen nicht anwenden können oder bereits mit einer dieser Therapieformen erfolglos behandelt wurden:
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Phototherapie – bei dieser Behandlung werden bestimmte Hautareale mit ultraviolettem Licht bestrahlt
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systemische Therapie – bei dieser Behandlungsform wird der gesamte Körper einbezogen und nicht nur ein bestimmtes befallenes Areal; Beispiele hierfür sind „Ciclosporin“, „Methotrexat“ oder „Psoralen“.
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Behçet-Syndrom (BS) – zur Behandlung von Geschwüren im Mund, einem häufigen Problem für Betroffene dieser Krankheit.
Was ist Psoriasis-Arthritis?
Die Psoriasis-Arthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankung, welche normalerweise zusammen mit Psoriasis – einer entzündlichen Hauterkrankung – auftritt.
Was ist Plaque-Psoriasis?
Die Psoriasis ist eine entzündliche Hauterkrankung, bei der es zu geröteten, schuppigen, verdickten, juckenden, schmerzhaften Stellen auf der Haut kommt. Auch ein Befall der Kopfhaut und der Nägel ist möglich.
Was ist das Behçet-Syndrom?
Das Behçet-Syndrom ist eine seltene Form einer entzündlichen Erkrankung, die viele Teile des Körpers betrifft. Das häufigste Problem sind Geschwüre im Mund.
Wie wirkt Apremilast Viatris?
Bei der Psoriasis-Arthritis, der Psoriasis und dem Behçet-Syndrom handelt es sich um in der Regel lebenslange Erkrankungen, die bislang nicht geheilt werden können. Apremilast Viatris wirkt dadurch, dass es die Aktivität des am Entzündungsgeschehen beteiligten körpereigenen Enzyms „Phosphodiesterase‑4“ herabsetzt. Indem es die Aktivität dieses Enzyms herabsetzt, kann Apremilast Viatris helfen, das mit der Psoriasis-Arthritis, der Psoriasis und dem Behçet-Syndrom verbundene Entzündungsgeschehen zu kontrollieren und dadurch die Anzeichen und Symptome dieser Erkrankungen zu vermindern.
Bei Erwachsenen mit Psoriasis-Arthritis bewirkt die Behandlung mit Apremilast Viatris eine Verbesserung der geschwollenen und schmerzhaften Gelenke und kann Ihre allgemeine körperliche Funktion verbessern.
Bei Erwachsenen mit Psoriasis bewirkt die Behandlung mit Apremilast Viatris eine Verminderung der psoriatischen Haut-Plaques und anderer Anzeichen und Symptome der Erkrankung.
Bei Erwachsenen mit dem Behçet-Syndrom reduziert die Behandlung mit Apremilast Viatris die Anzahl der Geschwüre im Mund und kann diese vollständig stoppen. Es kann auch die damit verbundenen Schmerzen lindern.
Für Apremilast Viatris konnte ferner gezeigt werden, dass es die Lebensqualität von erwachsenen Patienten mit Psoriasis, von erwachsenen Patienten mit Psoriasis-Arthritis und von erwachsenen Patienten mit Behçet-Syndrom verbessert. Dies bedeutet, dass die Auswirkungen Ihrer Erkrankung auf Tätigkeiten des täglichen Lebens, Beziehungen zu Mitmenschen und weitere Faktoren geringer sein sollten als zuvor.
Apremilast Viatris darf nicht eingenommen werden,
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wenn Sie allergisch gegen Apremilast oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
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wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Apremilast Viatris einnehmen.
Depression und Suizidgedanken
Informieren Sie Ihren Arzt vor Beginn der Behandlung mit Apremilast Viatris, wenn Sie an einer sich verschlechternden Depression mit Suizidgedanken leiden.
Sie oder Ihre Pflegekraft sollten den Arzt auch umgehend über sämtliche Verhaltens‑ oder Stimmungsänderungen, depressive Empfindungen und Suizidgedanken informieren, die möglicherweise bei Ihnen nach der Anwendung von Apremilast Viatris auftreten.
Schwere Nierenprobleme
Wenn Sie an schweren Nierenproblemen leiden, wird Ihre Dosis anders sein – siehe Abschnitt 3.
Wenn Sie Untergewicht haben
Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie während der Anwendung von Apremilast Viatris Gewicht verlieren, ohne dies zu beabsichtigen.
Probleme des Verdauungstrakts
Wenn bei Ihnen eine schwere Form von Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen auftritt, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Kinder und Jugendliche
Apremilast Viatris wurde bei Kindern und Jugendlichen nicht untersucht, daher wird die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 17 Jahren nicht empfohlen.
Einnahme von Apremilast Viatris zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Dies gilt auch für rezeptfrei erhältliche und pflanzliche Arzneimittel. Denn Apremilast Viatris kann die Wirkung bestimmter anderer Arzneimittel beeinflussen. Apremilast Viatris kann in seiner Wirkung auch von bestimmten anderen Arzneimitteln beeinflusst werden.
Bevor Sie mit der Einnahme von Apremilast Viatris beginnen, müssen Sie Ihren Arzt oder Apotheker insbesondere dann informieren, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
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Rifampicin – ein Antibiotikum gegen Tuberkulose
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Phenytoin, Phenobarbital und Carbamazepin – in der Behandlung von Krampfanfällen oder Epilepsie angewendete Arzneimittel
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Johanniskraut – ein pflanzliches Arzneimittel gegen leichte Angstzustände und Depression.
Schwangerschaft und Stillzeit
Nehmen Sie Apremilast Viatris nicht ein, wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein.
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Zu den Wirkungen von Apremilast Viatris während der Schwangerschaft ist wenig bekannt. Während der Einnahme dieses Arzneimittels dürfen Sie nicht schwanger werden und müssen während der Behandlung mit Apremilast Viatris eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden.
Es ist nicht bekannt, ob dieses Arzneimittel in die Muttermilch übergeht. Während der Stillzeit soll Apremilast Viatris nicht angewendet werden.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Apremilast Viatris hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Apremilast Viatris enthält Lactose und Natrium
Bitte nehmen Sie Apremilast Viatris erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden
Apremilast Viatris enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d.h., es ist nahezu „natriumfrei“.
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Wie viel ist einzunehmen?
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Wenn Sie erstmals mit der Einnahme von Apremilast Viatris beginnen, erhalten Sie eine „Starterpackung“, die alle in der folgenden Tabelle aufgeführten Tablettenstärken enthält
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Die „Starterpackung“ ist eindeutig beschriftet, damit sichergestellt ist, dass Sie die richtige Tablette zum richtigen Zeitpunkt einnehmen.
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Ihre Behandlung beginnen Sie mit einer niedrigeren Dosis, welche dann während der ersten 6 Tage der Behandlung schrittweise gesteigert wird.
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Die „Starterpackung“ enthält außerdem genügend Tabletten, um die Behandlung in der empfohlenen Dosis über weitere 8 Tage fortsetzen zu können (Tage 7 bis 14).
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Die empfohlene Dosis von Apremilast Viatris beträgt nach Abschluss der Titrationsphase 30 mg zweimal täglich - eine Dosis zu 30 mg morgens und eine Dosis zu 30 mg abends, im Abstand von etwa 12 Stunden, mit oder ohne Mahlzeit.
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Dies ergibt eine Tagesgesamtdosis von 60 mg. Am Ende des 6. Tages haben Sie Ihre empfohlene Dosis erreicht.
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Sobald die empfohlene Dosis erreicht ist, werden Ihnen nur noch Packungen verordnet, die ausschließlich 30 mg‑Tabletten enthalten. Die schrittweise Dosissteigerung ist nur ein einziges Mal erforderlich, auch wenn Sie nach einer Behandlungspause erneut mit der Einnahme beginnen.
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Tag |
Morgendosis |
Abenddosis |
Tagesgesamtdosis |
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Tag 1 |
10 mg (rosafarben) |
Keine Dosis einnehmen |
10 mg |
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Tag 2 |
10 mg (rosafarben) |
10 mg (rosafarben) |
20 mg |
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Tag 3 |
10 mg (rosafarben) |
20 mg (braun) |
30 mg |
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Tag 4 |
20 mg (braun) |
20 mg (braun) |
40 mg |
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Tag 5 |
20 mg (braun) |
30 mg (beige) |
50 mg |
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Ab Tag 6 |
30 mg (beige) |
30 mg (beige) |
60 mg |
Patienten mit schweren Nierenproblemen
Wenn Sie unter schweren Nierenproblemen leiden, beträgt die empfohlene Dosis von Apremilast Viatris 30 mg einmal täglich (morgendliche Dosis). Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, wie Sie Ihre Dosis zu Beginn der Einnahme von Apremilast Viatris erhöhen können.
Wie und wann ist Apremilast Viatris einzunehmen?
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Apremilast Viatris ist zum Einnehmen.
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Schlucken Sie die Tabletten unzerkaut, vorzugsweise mit Wasser.
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Sie können die Tabletten mit oder ohne Mahlzeit einnehmen.
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Nehmen Sie Apremilast Viatris jeden Tag immer ungefähr zur gleichen Uhrzeit ein, eine Tablette morgens und eine Tablette abends.
Wenn sich Ihr Zustand nach sechsmonatiger Behandlung nicht gebessert hat, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Wenn Sie eine größere Menge von Apremilast Viatris eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie eine größere Menge von Apremilast Viatris eingenommen haben, als Sie sollten, wenden Sie sich sofort an einen Arzt oder gehen Sie direkt in ein Krankenhaus. Nehmen Sie die Packung des Arzneimittels und diese Packungsbeilage mit.
Wenn Sie die Einnahme von Apremilast Viatris vergessen haben
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Wenn Sie die Einnahme einer Dosis von Apremilast Viatris vergessen haben, holen Sie diese nach, sobald Sie daran denken. Wenn es beinahe Zeit für Ihre nächste Dosis ist, lassen Sie die vergessene Dosis einfach aus. Nehmen Sie die nächste Dosis zu Ihrer üblichen Zeit ein.
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Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie die Einnahme von Apremilast Viatris abbrechen
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Sie sollten Apremilast Viatris so lange weiter einnehmen, bis Ihr Arzt Sie anweist, das Arzneimittel abzusetzen.
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Beenden Sie die Einnahme von Apremilast Viatris nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt.
Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Schwerwiegende Nebenwirkungen – Depression und Suizidgedanken
Informieren Sie Ihren Arzt umgehend über sämtliche Verhaltens‑ oder Stimmungsänderungen, depressive Empfindungen, Suizidgedanken oder suizidales Verhalten (dies kommt gelegentlich vor).
Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
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Durchfall
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Übelkeit
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Kopfschmerzen
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Infektionen der oberen Atemwege wie Erkältung, Schnupfen, Infektion der Nasennebenhöhlen
Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
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Husten
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Rückenschmerzen
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Erbrechen
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Müdigkeitsgefühl
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Magenschmerz
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Appetitlosigkeit
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Häufiger Stuhlgang
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Schlafschwierigkeiten (Schlaflosigkeit)
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Verdauungsstörungen oder Sodbrennen
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Entzündung und Schwellung der Luftwege in der Lunge (Bronchitis)
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Grippaler Infekt (Nasopharyngitis)
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Depression
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Migräne
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Spannungskopfschmerzen
Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
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Hautausschlag
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Nesselsucht (Urtikaria)
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Gewichtsverlust
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Allergische Reaktion
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Magen‑ oder Darmblutungen
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Suizidgedanken oder ‑verhalten
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Angst
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Stimmungsänderung
Nicht bekannte Nebenwirkungen (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
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schwere allergische Reaktion (kann Schwellungen von Gesicht, Lippen, Mund, Zunge oder Rachen beinhalten, die zu Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken führen können)
Wenn Sie 65 Jahre oder älter sind, besteht möglicherweise ein erhöhtes Risiko für Komplikationen durch schwere Formen von Durchfall, Übelkeit und Erbrechen. Sollten Ihre Probleme des Verdauungstrakts schwerwiegend werden, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D‑53175 Bonn, Website: https://www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
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Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
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Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Wallet oder auf dem Umkarton nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
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Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
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Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn Sie Folgendes bemerken: eine Beschädigung oder sichtbare Anzeichen einer Manipulation der Packung des Arzneimittels.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung .
Was Apremilast Viatris enthält
Der Wirkstoff ist: Apremilast.
Starterpackung
Jede Filmtablette enthält 10 mg, 20 mg oder 30 mg Apremilast.
Die sonstigen Bestandteile im Tablettenkern sind Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium und Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich]. Der Filmüberzug enthält Hypromellose 2910, 15 mPa.s, Titandioxid (E 171), Macrogol 3350, Eisen(III)-oxid (E 172), Eisen(III)-hydroxid-oxid-Hydrat (E 172).
Die 30-mg-Filmtablette enthält außerdem Eisen(II,III)-oxid (E172).
Wie Apremilast Viatris aussieht und Inhalt der Packung
Apremilast 10 mg sind rosafarbene, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung „10” auf einer Seite.
Apremilast 20 mg sind braune, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung „20” auf einer Seite.
Apremilast 30 mg sind beige, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung „30” auf einer Seite.
Packungsgrößen
Apremilast Viatris Starterpackung 10 mg + 20 mg + 30 mg Filmtabletten
Bei der Starterpackung handelt es sich um eine Wallet-Packung mit 27 Filmtabletten: 4 Filmtabletten zu je 10 mg, 4 Filmtabletten zu je 20 mg, und 19 Filmtabletten zu je 30 mg.
Pharmazeutischer Unternehmer
Viatris Germany GmbH
Lütticher Straße 5
53842 Troisdorf
Mitvertreiber
Viatris Healthcare GmbH
Lütticher Straße 5
53842 Troisdorf
Hersteller
Pharmadox Healthcare Limited
KW20A Kordin Industrial Park
PLA 3000 – Paola
Malta
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
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Dänemark |
Apremilast Viatris |
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Deutschland |
Apremilast Viatris Starterpackung 10 mg + 20 mg + 30 mg Filmtabletten |
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Frankreich |
Starterpackung: |
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Irland |
Apremilast Viatris 10 mg + 20 mg + 30 mg film-coated tablets |
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Italien |
Apremilast Mylan |
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Österreich |
Apremilast Viatris Starterpackung 10 mg + 20 mg + 30 mg Filmtabletten |
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Schweden |
Apremilast Viatris 10 mg + 20 mg + 30 mg film-dragerade tabletter |
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Spanien |
Apremilast Viatris 10 mg + 20 mg + 30 mg comprimidos recubiertos con película EFG |
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Mai 2026.